Sich aufgehoben fühlen

von Georg Lutz

Das Hotel Schweizerhof Bern ist eine Institution. Das führende Haus in der Bundeshauptstadt bietet Menschen mit gehobenem Lebensstil viel mehr als eine Übernachtungsmöglichkeit. Egal, ob es um Business-, Event- oder Tourismus-Gäste geht, im Fünf-Sterne-Superior-Hotel verschmilzt, an Berns zentralster Lage direkt beim Bahnhof, eine grandiose Tradition mit kontemporärem Flair, edlem Design und Service von Welt. Das ist in jeder Hinsicht qualitativ die oberste Etage.

Bern hat eine wunderbare Altstadt und ist ein Ort mit kultureller Ausstrahlung. Wer mit der Bahn kommt, erahnt schon bei der Flussüberquerung den Charme dieser Stadt. Auch ein erstes Flanieren durch die berühmten Arkaden verstärkt das Gefühl, hier wichtig und richtig zu sein. Die Umgebung hat mit dem Berner Oberland ein richtiges touristisches Highlight zu bieten – und dies in jeder Jahreszeit. Nur, seien wir ehrlich, solche und ähnliche Sätze hören wir heute im Standortmarketing und von verantwortlichen Tourismusmanagern in inflationärer Art und Weise von fast jeder Stadt. Bei der einen oder anderen wirken die Argumentationsfiguren nur etwas bemühter. Bern hat es hier leichter. Aber wie kommt man dem faszinierenden Geheimnis und den Besonderheiten des Flairs von Bern auf die Schliche? Versuchen wir, mit zwei Prominenten dem Geheimnis näherzukommen.

Historische Persönlichkeiten und Bern
Der Geheimrat und Dichterfürst Goethe stattete Bern im Jahr 1779 einen Besuch ab. Er war öfters in der Schweiz. Zunächst war die Schweiz nur Durchgangsstation, um zu seinen Sehnsuchtsorten in Italien zu kommen. Es gab aber Orte, die ihn in der Schweiz faszinierten. In Bern blieb er regelrecht hängen und war mehr als positiv überrascht. «… durchstrich bei der Gelegenheit die Stadt, sie ist die schönste, die wir gesehen haben, in Bürgerlicher Gleichheit eins wie das andere gebaut, all aus einem graulichen weichen Sandstein, die egalitaet und Reinlichkeit drinne thut einem sehr wohl, besonders da man fühlt, dass nichts leere Decoration oder Durchschnitt des Despotismus ist, die Gebäude, die der Stand Bern selbst aufführt sind gross und kostbar. Doch haben sie keinen Anschein von Pracht, der eins vor dem andern in die Augen würfe …» Das ist das Savoir-vivre der Schweiz und speziell hier in Bern in Reinform. Man gibt sich bürgerlich gelassen und hat es nicht nötig, seinen Reichtum protzig zur Schau zu stellen. Der Geheimrat, mit feudalistischem Hintergrund, fühlte schon vor der Französischen Revolution die Wirkungsmacht des Dritten Standes in der Schweiz.

Kommen wir zum zweiten historischen Beispiel. Anfang des letzten Jahrhunderts weilte ein berühmter Wissenschaftler mit einem ganz hellen Kopf in Bern. Albert Einstein hatte 1905 einige Geistesblitze – sein «annus mirabilis». In der Kramgasse in Bern schrieb Albert Einstein den Aufsatz «Zur Elektrodynamik bewegter Körper», der unter der Bezeichnung Spezielle Relativitätstheorie in die Wissenschaft einging und das Weltbild der Physik revolutionierte. Zunächst deutete nichts auf diese revolutionäre Erkenntnis hin. Er hatte als Broterwerb eine Anstellung als Patentexperte 3. Klasse am Schweizerischen Patentamt in Bern. In seiner knappen Freizeit verfasste er Schriften zur Physik, mit zunächst völlig ungeahnten globalen Dimensionen für die Wissenschaftscommunity. Das Flair von Bern hat dazu seinen Teil beigetragen.

So ging es vielen Persönlichkeiten, die in Bern einige Tage oder einige Jahre verweilten. Andere Gründe für die in Bern beheimatete Kreativität sind die Ruhe und der oft mit leichtem Spott versehene langsame Dialekt, der die Fokussierung auf das wirklich Wichtige ermöglicht – jenseits des Alltagsstresses.

Auf jeden Fall nutzen Gäste aus nah und fern die einzigartige Atmosphäre, um sich vom hektischen Alltag zu erholen oder Business-Ideen zu verwirklichen. Ein von Qualität geprägtes Kulturangebot rundet das «Slow-down-Angebot» von Bern ab. Das Zentrum Paul Klee widmet sich beispielsweise dem Schaffen des Berner Malers, das weltweite Beachtung geniesst.

Rückzugs- und Arbeitsort
Um den Genuss zu gewährleisten, braucht es ein Haus als Arbeits- und Rückzugsort. Der Kern des Hotels Schweizerhof Bern sind die 99 Zimmer und Suiten. Sie empfangen die Gäste mit einer Mischung aus französischem Charme und englischem Understatement. Klassische, restaurierte Kronleuchter schaffen eine harmonische Lichtatmosphäre, während die luxuriösen Badezimmer mit Regenduschen und japanischen Badewannen kleine Wellness-Welten bilden. In den restlichen Bereichen des Zimmers überwiegt wiederum die warme, wohnliche Atmosphäre.

Im Sous-Sol wartet an 365 Tagen im Jahr ein Wohlfühlort mit luxuriösem Ambiente. Die harmonische Atmosphäre im THE SPA vereint auf 500 m² Verwöhn-Pool mit Sprudelliegen und Massagedüsen, Hamam, finnische Sauna, Erlebnisduschen, Ruheraum mit Wasserbetten sowie Anwendungs- und Fitnessräume. Für Übernachtungsgäste ist der Zutritt zum THE SPA kostenfrei.

Bel Etage
Auf der Bel Etage (800 Quadratmeter des Hotels Schweizerhof Bern & THE SPA stehen elf Säle und Räumlichkeiten für verschiedenste Anlässe für bis zu 430 Personen zur Verfügung. Das Herzstück bildet dabei der 350 Quadratmeter grosse Salon Trianon. Der denkmalgeschützte Ballsaal mit eindrücklichen Deckenstuckaturen, imposanten Marmorsäulen und original nachgebildeten Kronleuchtern sowie die drei Salons I bis III schaffen eine einzigartige Atmosphäre für Feste, Meetings und Konferenzen. Alle vier Räume sind mit der neusten Technik ausgestattet und flexibel kombinierbar. Die nach modernsten Bedürfnissen eingerichteten Meeting Rooms oder das Private Office werden sämtlichen Anforderungen an einen zeitgemässen Arbeitsplatz gerecht.

Jack’s Brasserie
Das Hauptrestaurant des Hauses ist die mit 14 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete Jack’s Brasserie. Im typischen Fin-de-Siècle-Ambiente wird marktfrische, französische Brasserie-Küche und die grossen Schweizerhof-Klassiker wie das Jack’s Wienerschnitzel serviert. Die Weinkarte der Jack’s Brasserie wurde mit dem Titel «Die beste Schweizer Weinkarte» von Gault-Millau 2015 geehrt.

Lobby-Lounge-Bar
Die Lobby-Lounge-Bar ist Treffpunkt für Hotelgäste und externe Besucher – ob zum Kaffee, Business-Lunch, Bowls by Schweizerhof Bern, Afternoon Tea (jeweils von Anfang Oktober bis Ende März) oder jeweils am Donnerstag für After-Work-Cocktails «5 to 9».

Cigar Lounge
Das Fumoir steht für stilbewusste Geniesser: 450 verschiedene Weine, zahlreiche Whiskey- und Rum-Sorten sowie abends eine Vielzahl an Cocktails bieten sich zur Auswahl an. Zigarren-Liebhaber kommen in den Genuss einer breiten Palette an hochwertigen Zigarren aus verschiedenen Ländern. Aus der Schweizerhof-Küche werden mittags und abends täglich wechselnde Speisen, Fingerfood und Klassiker wie das Jack’s Wienerschnitzel serviert.

Sky Terrace
Die einzigartige Sky Terrace des Hotels Schweizerhof Bern bietet eine 360 Grad- Panoramasicht über das UNESCO-Weltkulturerbe Bern. Im mediterran angehauchten Ambiente geniessen die Gäste erfrischende Cocktailkreationen sowie herrlich leichte Sommergerichte und Shishas bei sanfter Lounge-Musik.

www.schweizerhof-bern.ch