Die Kunst der virtuellen Interaktion

Der Mensch ist ein interaktives Wesen – auch in Zeiten des virtuellen Unterrichts vor dem Bildschirm. Dominik von Känel ist ein Naturtalent, wenn es darum geht, einen unterhaltsamen virtuellen Unterricht zu konzipieren und umzusetzen. Seine Auftragsbücher sind randvoll und dennoch vermisst er den Präsenzunterricht. Sagt aber auch, dass die Zukunft im Unterrichten und im Coaching eindeutig «hybrid» sein wird.

Hybrider Unterricht kombiniert die Vorteile des Präsenzunterrichts und des für viele sehr praktischen Distance Learnings. Aber es ist nicht jedem gegeben, diese Art des Unterrichtens oder Coachings zu perfektionieren. Dominik von Känel hat sich in den letzten Monaten, den Ruf erschaffen, einen virtuellen Unterricht interaktiv so gestalten zu können, dass man diesen nicht mehr missen möchte. «Man hat es, oder man hat es nicht» – dieser Spruch trifft hierbei ins Schwarze. Von Känel: «Im virtuellen Unterricht hat man zwar nicht die genau gleichen Mittel wie im Präsenzunterricht, aber doch sehr interessante Tools, die auch zur Interaktion einladen. Wenn man die Teilnehmenden am anderen Ende des Bildschirms mitnimmt und in die Unterhaltungen und Interaktionen einbindet, vergisst man sogar zeitweise, dass sie physisch nicht präsent sind.» Es seien spannende Zeiten, sagt Dominik von Känel. Das reine Distance Learning sei in diesen Tagen eine gute und machbare Alternative, aber die Zukunft sei definitiv «hybrid» und auch gut so, betont er, der sich schon lange vor dem Covid-Pandemieausbruch mit den Formen und Konzepten des Distance Learnings befasste, sich danach in die Selbständigkeit wagte und nun bei der Lernwerkstatt Olten auch in den neuen Lehrgängen «SVEB-Zertifikat Kursleiter/in» und «SVEB-Zertifikat Praxisausbilder/in» im Blended Learning Setting unterrichtet, die Kurse mitgestaltet und konzipiert. Es macht ihm Spass, Lernwerkstatt-Live-Webinare zu geben und den Bildungsfachleuten die aktuellen, aber auch zukünftigen Tools vorzustellen.

Inspiration und Customer Journey gehören dazu

Die Inspiration holt sich der Familienvater oft beim Marathon­lauf: «Da kommen mir jeweils die besten Ideen – und je verrückter meine Distanzläufe sind, desto besser werden die Ideen.» Ein Aspekt ist ihm wichtig: Authentizität. Authentisch sein ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Unterricht – im virtuellen Raum erst recht, davon ist von Känel überzeugt: «In meiner langjährigen Arbeit in der Ausbildung von Lernenden und erwachsenen Personen habe ich den Menschen immer als Individuum gesehen und so akzeptiert wie er ist. Dies seit rund 20 Jahren.» Dominik von Känel möchte die Bildungsfachleute fit machen für die digitale und virtuelle Bildungszukunft. «Mein Bestreben ist dem Menschen – sei es in einem Coaching oder in einer Ausbildung – die Chance zu geben, sich Wissen anzueignen oder Wissen frei zu legen. Mir ist dabei eine ehrliche und offene Haltung wichtig. Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, dass man anderen Menschen mit Respekt entgegentritt. Gerne teile ich meine positive Lebenseinstellung.» Und dies tut er mit Vertrauen und Ehrlichkeit, die als Grundlage für Veränderung und Horizonterweiterung – aber auch für den Wissenstransfer förderlich sind. Nicht zuletzt aber soll seine Begeisterung anstecken, sagt der Ausbilder mit eidg. Fachausweis, der die Höhere Fachprüfung zum eidg. dipl. Betriebsausbilder absolviert hat, zudem auch HR-Fachmann (Richtung HR-Management) mit eidg. Fachausweis ist, und ehemals als Detailhandelsspezialist mit eidg. Fachausweis (Sportfachgeschäfte) schon seine interaktiven Fähigkeiten mit den Kundinnen und Kunden ausleben konnte. «Ich habe den Leuten nicht nur die Sportausrüstungen verkauft, sondern auch die Customer Journey dazu. Wenn jemand eine Skiausrüstung kaufte, konnte er es nicht erwarten, auf die Piste zu gehen. Genau so soll es auch sein, wenn es um den Unterricht bei mir geht», sagt Dominik von Känel.

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